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Thronehammer: Slay | Kill | Erase (Review)
| Artist: | Thronehammer |
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| Album: | Slay | Kill | Erase |
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| Medium: | CD/MC/Download/Do-LP | |
| Stil: | Doom-, Heavy- und Death-Metal |
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| Label: | Supreme Chaos Records | |
| Spieldauer: | 73:31 | |
| Erschienen: | 09.10.2026 | |
| Website: | [Link] |
Eine erste, prägnante Neuerung im Soundbild von THRONEHAMMER ist, dass Kat Gillham nunmehr deutlich mehr von ihrer Growl-Stimme Gebrauch macht, wodurch sich das epische Doom-Gewand der Band mehr in Richtung Death Metal entwickelt hat.
Das bedeutet aber nicht, dass sich nicht epische Schicksalshymnen wie u.a. „To Never Return“ in verschleppter Brillanz auf diesem Album finden würden. Allerdings wirkt der Grundton der Musik noch schwerer, bedrückender und auch ein wenig barbarischer als auf dem Vorgänger.
Allerdings beschränken sich THRONEHAMMER nicht nur auf einen Genre-Nenner und bestechen in den oft überlangen Kompositionen (vier der acht Stücke knacken die Zehn-Minuten-Marke) durch instrumentale und emotionale Vielfalt sowie kompositorische Tiefe.
Seien es nun düster-melancholische Schleifer wie „Rise of Resistance“, in denen eine Vielzahl an Stimmungen mithilfe von Laut/leise-Kontrasten, bzw. verspielten Melodien und dramatischen Spannungskurven präsentiert wird, oder monoton-aggressive Kampfeshymnen wie der Titeltrack, der als wütender Soundkoloss alles niederwalzt; THRONEHAMMER zeigen metallisches Herzblut in bestechender Form und reizen die Grenzen des Doom Metal immer soweit aus, dass die Wurzeln erkennbar bleiben.
Die Gitarren spielen nach wie vor eine markante Rolle im Soundbild der Band. Denn die Axtmänner changieren gekonnt zwischen klassisch anmutendem Schwergewichtsriffing (u.a. in Stücken wie „Blade to the Heart“) und einer apokalyptischen Atmosphäre, die in „Onwards to Oblivion“ nicht nur dank dem Gastbeitrag von MOTOROWLs Max Hemmann einen tragikschwangeren Unterton präsentiert.
Auch scheinen die Gitarren ein emotionales Klagelied aufzuführen, während der Rhythmus tonnenschwer und brachial auf den Hörer herniederprescht. Dass sich dieser Ton mit der Zeit zu einer kämpferisch drängenden Hymne aufbaut, steht der Schwere des Songmaterials mitnichten im Weg, sondern unterstreicht das finster wallende Herzblut, mit dem THRONEHAMMER auf „Slay | Kill | Erase“ in die Schlacht ziehen.
FAZIT: THRONEHAMMER haben es geschafft, ihrem bockstarken Königsmörder-Album einen adäquaten Nachfolger an die Seite zu stellen, ohne sich auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen. „Slay | Kill | Erase“ klingt episch und majestätisch, macht seinem Titel aber mit einer aggressiveren Grundhaltung alle Ehre. Das liegt nicht zuletzt an Kat Gillhams verstärktem Fokus auf Death-Metal-Growls. Auch die einzelnen Songs wirken barbarischer als auf dem Vorgänger. Damit ändert sich das Soundbild der Band zwar ein wenig, die Qualität der Musik bleibt jedoch bestehen.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- Slay | Kill | Erase
- To Never Return
- Rise of Resistance
- Destroyer Ov Light
- Blade to the Heart
- Thrown into the Abyss
- Dethroned
- Onwards to Oblivion
- Bass - Uwe Void
- Gesang - Kat Shevil Gillham, Max Hemmann
- Gitarre - Stuart West, Tobias Utz, Daniel Ringl
- Schlagzeug - Markus Ströhlein
- Kingslayer (2023) - 14/15 Punkten
- Slay | Kill | Erase (2026) - 14/15 Punkten
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